Ein unzufriedener Tabellenführer

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Es kommt gemeinhin auf die Sichtweise an. Dass die Damen I der DJK Freigericht nach einem Drittel der Saison als unangefochtener Tabellenführer der Bezirksoberliga dastehen, ist sicher als Erfolg zu werten. Auch der 3:1-Sieg einer ersatzgeschwächten und von Krankheit geplagten DJK Freigericht gegen Marburg ist auf der Pluspunktseite zu verbuchen. Dem gegenüber steht allerdings auch eine bittere und unnötige 2:3-Niederlage im Heimspiel gegen die TG Neuenhaßlau.

DJK Freigericht - Blau-Gelb Marburg 3:1 (23:25/25:21/25:16/25:18)

Die DJK musste für die beiden Heimspiele umstellen und in neuer Formation antreten. Das machte sich im ersten Satz gegen Marburg auch deutlich bemerkbar. Zu unkonstant und mit zu vielen Eigenfehlern unterwegs, lagen die Freigerichterinnen bereits deutlich zurück, um sich am Ende doch noch heranzukämpfen und den ersten Durchgang fast noch zu drehen. Ab dem zweiten Satz stand die Feldabwehr wesentlich besser, und auch der Angriff setzte sich immer wieder durch. Einziges Manko in der gesamten Begegnung blieb der Block. Dies änderte jedoch nichts an der Überlegenheit der Gastgeberinnen, so dass am Ende ein glanzloser Erfolg gegen den bis dato an der Tabellenspitze stehenden Landesliga-Absteiger aus Marburg stand. 

DJK Freigericht - TG Neuenhaßlau 2:3 (25:13/25:15/23:25/22:25/14:16)

Es gibt Spiele, die kann man eigentlich nicht mehr verlieren. Dazu gehörte auch die Partie gegen die TG Neuenhaßlau. Nach dem kräftezehrenden Spiel gegen Marburg wollten die Gastgeberinnen möglichst druckvoll und schnell die Partie beenden. Das klappte in den beiden ersten Sätzen auch hervorragend. Die Freigerichterinnen spielten gegen den Derby-Gast routiniert ihre Stärken aus und ließen Neuenhaßlau nicht den Hauch einer Chance. Das änderte sich im dritten Durchgang. Neuenhaßlau nahm Veränderungen vor und agierte auf Augenhöhe, während bei den Gastgeberinnen zunehemend die Kräfte schwanden. Durch die dünn besetzte Auswechselbank boten sich zudem auch nicht für alle Positionen Möglichkeiten. Trotzdem spielte sich die DJK eine 19:16-Führung heraus, versäumte es jedoch, den Sack zuzumachen und als 3:0-Sieger den Heimspieltag zu beenden. Neuenhaßlau fand zurück ins Spiel, agierte druckvoller und zielstrebiger, während die Freigerichterinnen müder und müder wurden. Dementsprechend ging auch der vierte Satz knapp verloren. Im Tie-Break hätten die Zuschauer eine wichtige Stütze für die Gastgeberinnen sein können, diese hatten die Halle jedoch bereits vorzeitig verlassen. Ohne die Zuschauer-Unterstützung spielte sich die DJK trotzdem einen 5:1-Vorsprung heraus, der am Ende jedoch nicht reichte. Beim Stand von 13:13 versäumte es die DJK, den Matchball für sich herauszuspielen. Den ersten Matchball von Neuenhaßlau wehrte Freigericht noch ab, musste sich am Ende aber trotzdem mit 14:16 geschlagen geben.

So war am Ende die DJK Freigericht zwar verdienter Tabellenführer der Bezirksoberliga, aber trotzdem unzufrieden mit dem Heimspieltag, der mit ein wenig mehr Konsequenz auch eine beeindruckende Serie am Leben gehalten hätte. Denn das Gefühl, ein Heimspiel zu verlieren, war den Freigerichterinnen eigentlich schon abhanden gekommen. Das letzte Heimspiel zuvor verloren die DJK Damen I vor knapp zwei Jahren. Am 10. Dezember 2016 gegen Rodheim setzte es die letzte Heimniederlage. 

Am kommenden Samstag spielt die DJK Freigericht in Büdingen und setzt alles daran, die Tabellenführung in der Wetterau zu behaupten.

Es spielten: Lisa Schmeier, Sarah Porsch, Heike Steinleitner, Nadja Geppert, Isa Mais, Maren Porsch, Katharina Kuschel, Christine Warburg, Tina Fleckenstein. 

 

 

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